
Direktformung
Matrizenpressverfahren zur Herstellung von kostengünstigen präzisen Serienteilen.
Schnelllaufende vertikale Pressautomaten (mechanisch oder hydraulisch) verdichten das Pulver in der Formmatrize. Die Rohlinge werden anschließend einige Stunden bei hohen Temperaturen unter Sauerstoffausschluss gesintert. Beim Matrizenpressen gibt es kaum Materialabfall. Meistens ist auch keine Nacharbeit erforderlich. Aufgrund kurzer Zykluszeit ist das Matrizenpressen besonders wirtschaftlich für präzise Serienteile ab 1.000 Stück/Los.
Anwendungsgebiete
Matrizengepresste Formteile aus Tecasint eignen sich besonders gut für mechanisch und thermisch hochbeanspruchte Anwendungen, bei denen sehr gute Notlaufeigenschaften in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Kraft gefordert sind. Aufgrund der hohen Reinheit und sehr guten Temperaturbeständigkeit von - 270°C bis + 300°C, lassen sich auch Anwendungen im Vakuum sowie im kryogenen und Hochtemperaturbereich problemlos realisieren.
- Automotivindustrie
- Glasindustrie
- Textilindustrie
- Anlagen- und Maschinenbau
- Raum- und Luftfahrt
- Plasma- und Laserschweißtechnologie
Matrizengepresste Formteile
Anlaufscheiben, Lagerscheiben, Lagerbuchsen, Kolben- und Axialdichtringe, Heißglas-Greifer, Gleitlager, Kettenbuchsen, Ventilsitze, Reibringe, Isolatoren